steute erweitert das Programm der Sicherheitssensoren für explosionsgefährdete Bereiche um ein Gerät, das sich deutlich von den bisherigen verfügbaren Sensoren unterscheidet. Denn der EEx HS Si 4 arbeitet nicht auf Magnetschalterbasis, sondern nutzt drei Hall-Sensoren zur Detektion des Betätigers.
Dieses Wirkprinzip bietet mehrere Vorteile. Zum einen lässt sich die Sensorik auf sehr kleinem Raum unterbringen: Mit Abmessungen von 40,5 x 20 x 12 mm (LxBxH) ist der Sensor extrem kompakt gebaut, deutlich kleiner als die bislang kleinsten Modelle der EEx RC-Sicherheits-Magnetsensoren. Auch der codierte Betätiger ist ausgesprochen kompakt. Dennoch wird – und das ist eine weitere wichtige Eigenschaft – ein hoher Schaltabstand erreicht.
Der EEx HS Si 4 ist aber nicht nur kompakt und bietet einen hohen Schaltabstand, er ist auch ausgesprochen erschütterungsfest und kann somit z.B. sehr gut für die Schutztürüberwachung an stark vibrierenden Maschinen eingesetzt werden. Eine weitere markante Eigenschaft ist der weite Temperaturbereich: In einer Bandbreite von -20 bis +70 °C kann der EEx HS Si 4 problemlos eingesetzt werden.
Der neue Sicherheitssensor steht in zwei Kontaktvarianten (1 Öffner/ 1 Schließer oder 2 Öffner) zur Verfügung. Er wird mit vergossener Anschlussleitung für die Halbleiterausgänge geliefert – eine wesentliche Voraussetzung für die hohe Schutzart (IP 67) des Schaltgerätes.
Der EEX HS Si 4 erfüllt die Anforderungen der Gerätekategorie 3G/D. Das heißt: Er kann in der Gas-Ex-Zone 2 und der Staub-Ex-Zone 22 eingesetzt werden. Eine Version für die Zonen 1 und 21 befindet sich in Vorbereitung.
Für die Signalauswertung bietet steute den Auswertebaustein SRM 21 RT 2, der sich für Anwendungen bis zur Steuerungskategorie 4 nach EN 954-1 eignet. Der Baustein verfügt u.a. über zwei Freigabepfade, einen Rückführkreis und einen Transistorausgang als Meldekontakt.